Welt(er)leben: Lebenswelt in der Kunst und Kunstpädagogik

Eigenständige künstlerische und kunstpädagogische E-Book Projekte
 


In eigenen Projekten zum Thema "Lebenswelt" wird das digitale und das analoge Künstler*innenbuch als künstlerischer, kunstpädagogsischer und sozialer Handlungsraum erprobt.

Das Seminar ist geöffnet für Studierende aller Kunstlehrämter, sowie der Kunstgeschichte, Sozialen Arbeit, BAStEI, Musik und Architektur.

 

Im künstlerischen Buch sollen ästhetische und gesellschaftliche Fragestellungen multimedial reflektiert  werden. In den eigenen Buchprojekten wird mit den digitalen und analogen ästhetischen Gestaltungsmöglichkeiten eines künstlerischen Buches experimentiert. Dabei diskutieren wir das Buch als lebensweltliches Objekt und als Medium des Welt(er)lebens. Gemeinsam entwickeln wir Konzepte, inwiefern das künstlerische Buch selbst als Raum für Partizipation und Inklusion gestaltet werden.


Seit jeher hat die Kunst die alltägliche Lebenswelt als Motiv thematisiert und nutzt sie auch als Handlungsort. In der Pädagogik wird die Lebenswelt beleuchtet als individuelle Vorbedingung auf der alle Wahrnehmung stattfindet. Jede scheinbar objektive Erkenntnis ist durch subjektive lebensweltliche Erfahrungen grundiert. Im Seminar werden künstlerische Positionen, die sich mit der Lebenswelt auseinandersetzen, untersucht. Grundlage für die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema der Lebenswelt sind die Theorien von Husserl und Schütz und die sich darauf beziehende Sekundärliteratur.

Der Schwerpunkt der kunstpraktischen Erprobung liegt hier bei der inhaltlichen, motivischen Auseinandersetzung mit der Gestaltung und den Objekten der alltäglichen Umwelt. Kunstpädagogische Aufgabe: Nach Möglichkeit soll das Erstellen eines E-Books als künstlerisches Medium und Methode im Kunstunterricht oder in den Kontexten der Sozialen Arbeit erprobt werden. Alternativ kann ein nichtelektronisches Buch zum Thema „Welt(er)leben in der Kunst und Kunstpädagogik“ erstellt werden.

Es ist ein Ausstellungsbesuch ins MKK Dortmund (je nach Pandemielage als digitale Führung oder in Präsenz) zum Thema geplant. Sollten die derzeitigen Regeln im Fach Kunst weiter bestehen, ist hierfür nach Absprache ein Exkursionsschein möglich.

Eine Austauschveranstaltung mit dem Seminar „Public Painting“ von Sebastian Freytag ist geplant.

Termine
Im Präsenzfall: wöchentlich, Donnerstag 10:00 bis 11:30 Uhr im großen Seminarraum BH-A-202. Nach Absprache im Seminar werden gegebenenfalls drei Termine durch einen Block an einem Freitag oder Samstag ersetzt.
Im Hybridfall: wöchentlich, Donnerstag 10:00 bis 11:30 Uhr in Zoom und eine Präsenz-Blockveranstaltung Ende Mai (Terminfindung via Doodle, voraussichtliche Wochentage sind Do, Fr, Sa, Ort: Brauhaus).
Im Digitalfall: wöchentlich, Donnerstag 10:00 bis 11:30 Uhr in Zoom.

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