Kunst des Handelns: Körper-Raum-Bewegung

WiSe 2020/2021 I Seminar mit praktischer Übung

Das Seminar ist geöffnet für Studierende aller Kunstlehrämter, sowie der Kunstgeschichte, Sozialen Arbeit, BAStEI oder Architektur.

 

Unser Körper ist Instrument und Ausgangspunkt unserer Wahrnehmung von Kunst. Inwiefern ist er auch Ort der (Kunst)produktion? Wieviel Aktivierungspotential steckt in vermeintlich passiven Handlungen? Wie beeinflusst die Art der Bewegung den Wahrnehmungsmodus von Welt und die künstlerische Transformation von Ästhetischen Erfahrungen? Diese Fragen werden in ihrer Bedeutung für kunstpädagogisches Handeln diskutiert. Dies führt in eine grundlegende Auseinandersetzung mit künstlerischer Produktion und Rezeption. Wo berühren oder überschneiden sich beide? Im Seminar werden Positionen aus der Kunst dahingehend untersucht, inwiefern künstlerische Herangehensweisen die Rolle der Kunstdidaktik teilweise inkludieren können, sie einerseits überflüssig machen und ihr andererseits als Vorbild dienen können.


Gemeinsam werden kunstpädagogische Handlungsanweisungen in künstlerischer Form entworfen werden.

 

Hinweise:

Nach Absprache im Seminar werden gegebenenfalls zwei Termine durch einen Projekttag ersetzt, an dem wir dann vor Ort im Brauhaus oder im weiteren Außenareal arbeiten werden.

Vortragsreihe zum Seminar mit  Gastvoträgen von Nachwuchswissenschaftler*innen, Künstler*innen, Kurator*innen, Kunstvermittler*innen und -publizist*innen
 

Konzeption und Organisation: Annette Hasselbeck I Kontakt: hasselbeck@kunst.uni-siegen.de

Kunst des Handelns-Vorträge_Vortragsreih

Begleitend zu meinem Seminar „Kunst des Handelns: Körper-Raum-Bewegung" findet eine Gastvortragsreihe mit Nachwuchswissenschaftler*innen, Künstler*innen, Kurator*innen, Kunstvermittler*innen und -publizist*innen statt.

Die sinnliche (produktive) Wahrnehmung von Kunst in physischen und digitalen Räumen wird aus den Perspektiven verschiedener Akteur*innen beleuchtet. Die Vortragenden zeigen die künstlerische Produktion von Räumen und diskutieren die Rollenwechsel, die Produzent*innen, Vermittler*innen und Rezipient*innen in partizipativen Räumen der Kunst vollziehen.

 

Im Rückgriff auf Certeaus „Kunst des Handelns“ (1988) fragen wir, wie die Rezipient*innen mit den für sie gestalteten Räumen umgehen.

 

Welche Bedeutung haben die Angebote zur Partizipation in der künstlerischen und kuratorischen Raumproduktion für die Kunst und die Kunstpädagogik?

 

Donnerstag 12 Uhr c.t., finden jeweils die Live-Vorträge und die Diskussionen statt. Einige Vorträge werden im Vorfeld als Video bereitgestellt.

Die Links zu den Videovorträgen und zur Zoom-Sitzung (Vortrag und Diskussion bzw. Diskussion zum Videovortrag) donnerstags um 12 Uhr c.t. erhalten Sie nach Anmeldung per Mail.